Readiness-Workshop
Welche KI-Voraussetzungen müssen Sie zuerst schaffen?
Eine Liste von KI-Ideen ohne Reihenfolge. Ein Führungsteam, das den eigenen Stand unterschiedlich einschätzt. Eine Budgetfrage, die offen bleibt, solange niemand weiß, welche Voraussetzungen zuerst stehen müssen.
Die KI-Standortbestimmung zeigt, wo es hakt. Im Workshop klären wir mit Ihrem Führungsteam, warum die Ergebnisse so ausfallen, welche Lücken zuerst zu schließen sind und welche Entscheidungen jetzt anstehen.
Workshop anfragenEinordnung
Kein KI-Workshop im üblichen Sinn.
Kein Impulsvortrag. Keine Toolvorstellung. Keine Ideensammlung am Whiteboard.
Wer diese Formate sucht, findet sie an vielen Stellen. Sie führen in das Thema ein und erzeugen Bewegung.
Dieser Workshop
Er setzt danach an. Wir arbeiten an Ihrem Befund, mit Ihren Angaben und Ihren Nachweisen.
Am Ende steht keine Ideenliste, sondern eine Reihenfolge, die Ihr Führungsteam gemeinsam erarbeitet hat.
Was im Raum passiert
Wir arbeiten nicht mit Vermutungen.
Bevor der Termin beginnt, liegen zwei Dinge vor: die unabhängigen Einschätzungen mehrerer Führungskräfte und die Nachweise zu den Angaben. Auf dieser Grundlage stellen wir die Fragen für den Termin und die Sprint-Vorschläge für den Report zusammen, zugeschnitten auf Ihr Unternehmen. So arbeiten wir keinen Standardkatalog ab, sondern die Punkte, die bei Ihnen offen sind, und auch die Sprints danach setzen dort an.
Unterschiedliche Sichtweisen werden sichtbar
Ihre Führungskräfte beantworten den Fragenkatalog getrennt voneinander. Niemand sieht vorab, was die anderen eingetragen haben.
Aussagen werden an Belegen geprüft
Zu den Angaben aus der Standortbestimmung fordern wir Belege an. Was sich nicht belegen lässt, wird als offen geführt.
Einschätzung und Nachweis werden abgeglichen
Im Workshop gleichen wir die Einschätzungen mit den vorliegenden Nachweisen ab. Wo eine Einschätzung nicht durch Nachweise getragen wird, weisen wir auf die Unterschiede hin.
Uneinigkeit kommt auf den Tisch
Wir mitteln unterschiedliche Bewertungen nicht, wir zeigen sie. Sie sind Gegenstand der Diskussion und kein Fehler in den Daten.
Ablauf
Vier Schritte bis zur priorisierten Liste
Vom Auftrag bis zum Report vergehen rund vier Wochen. Wie schnell es geht, hängt vor allem davon ab, wie zügig der Fragenkatalog zurückkommt und wie greifbar die Nachweise bei Ihnen vorliegen.
Fragenkatalog
Mehrere Führungskräfte beantworten vorab dieselben Fragen zur KI-Ausgangslage. Daraus entsteht ein erstes Bild über die sieben Dimensionen: Wo stimmen die Einschätzungen überein, wo unterscheiden sie sich, und welche grundlegenden Voraussetzungen könnten fehlen?
Vorbereitendes Gespräch
Wir klären Ziele, Engpässe und Prioritäten und fordern Nachweise zu den zentralen Angaben an. So beginnt der Workshop mit einem vorbereiteten Befund, nicht mit einer leeren Moderationswand.
Zwei bis drei Stunden vor Ort
Gemeinsam mit Ihrem Führungsteam ordnen wir die Ergebnisse ein, priorisieren Handlungsfelder und entscheiden über die nächsten Schritte.
Report und Ergebnispräsentation
Priorisierte Handlungsfelder, konkrete Umsetzungsempfehlungen und Vorschläge für den Zuschnitt einzelner Sprints samt Aufwand. Dazu die Entscheidungen, die Sie der Geschäftsführung zur Freigabe vorlegen. Die Ergebnisse stellen wir Ihnen in einer einstündigen Präsentation vor.
Die Vorabevaluierung
Wo das Führungsteam nicht einig ist.
Der Block zeigt an einem Beispiel, welche Bereiche von wem bestätigt wurden. Ein Bereich, den niemand bestätigen kann, ist ein Befund und kein Fehler.
- Governance Governance: von niemandem bestätigt.
- Strategie Strategie: bestätigt von Geschäftsführung.
- Daten Daten: bestätigt von IT-Leitung, Fachbereich, Vertrieb.
- Technologie Technologie: bestätigt von Geschäftsführung, IT-Leitung, Fachbereich, Produktion.
- Menschen Menschen: bestätigt von Produktion.
- Organisation Organisation: von niemandem bestätigt.
- Steuerung Steuerung: bestätigt von Geschäftsführung, Finanzen.
Priorisierung
Woran priorisiert wird.
Wir bewerten auf Ebene der sieben Prüfdimensionen und prüfen dazu zehn Mindestbedingungen als K.-o.-Kriterien. Aus diesem Bild entsteht die Reihenfolge nach vier Regeln.
Mindestbedingungen zuerst
Zehn Bedingungen gelten als K.-o.-Kriterien. Fehlt eine davon, begrenzt sie die nächsten Schritte, unabhängig davon, wie gut andere Bereiche aufgestellt sind.
Kritische Lücken verschwinden nicht im Durchschnitt
Ein hoher Wert in einer Dimension kann täuschen. Werden KI-Werkzeuge bereits intensiv, aber ohne Regeln und Verantwortlichkeiten genutzt, ist das kein Vorsprung, sondern ein Risiko.
Uneinigkeit zeigt, wo Steuerung fehlt
Wo Geschäftsführung und Fachbereich verschieden bewerten, liegt meist ein Steuerungsproblem und kein Wissensproblem. Die Abweichung selbst ist die Information.
Zuerst klären, was die weiteren Schritte voraussetzen
Manche Handlungsfelder sind Voraussetzung für andere. Die Reihenfolge folgt diesen Abhängigkeiten und nicht der Dringlichkeit einzelner Wünsche.
Was Sie mitnehmen
Eine priorisierte Liste, die Ihr Führungsteam trägt.
Sie verlassen den Termin mit einer priorisierten Liste Ihrer Handlungsfelder, die Ihr Führungsteam gemeinsam erarbeitet hat. Das ist der direkte Einstieg in die Umsetzung: Handlungsfelder, die eine Voraussetzung schaffen, lassen sich einzeln als Readiness-Sprint beauftragen, mit definiertem Ergebnis, festem Aufwand und einer Entscheidung nach jedem Sprint.
Steht dagegen die Frage nach Nutzen und Budget im Vordergrund, läuft das Vorhaben vorher über den KI-Investitionsentscheid mit einer begründeten Freigabe-, Prüf- oder Stopp-Empfehlung je Use Case. Freigegebene Use Cases setzen anschließend Pilot-Sprints um.
Ein Ergebnis aus der Praxis
Beide hatten recht, und genau das war das Problem.
Ein Fall aus einem realen Mandat, anonymisiert.
Bei einem IT-Dienstleister im Konzernverbund bewerteten Geschäftsführung und IT-Sicherheit dieselbe Ausgangslage sehr unterschiedlich. Die Geschäftsführung sah in keiner Dimension belastbare Voraussetzungen, die IT-Sicherheit verwies auf vorhandene operative Fähigkeiten. Die Nachweise zeigten: Beide hatten recht. Technisch war bereits Substanz vorhanden, organisatorisch fehlten Regeln und Verantwortlichkeiten.
Im Gesamtbild erreichte keine der sieben Dimensionen die Schwelle, und zehn Mindestbedingungen waren offen. Zwei Dimensionen zeigten bereits operative Stärke, drei wiesen grundlegende strukturelle Lücken auf. Aus diesen Lücken ergab sich die Empfehlung: drei Handlungsfelder in fester Reihenfolge, dazu eine ausdrückliche Liste dessen, was bewusst nicht gestartet wird. Die Abweichung zwischen den Einschätzungen zeigte zudem, dass die operative KI-Verantwortung nicht unmittelbar bei der Geschäftsführung liegen sollte.
Der Fall im Einzelnen: die Fallstudie zum IT-Dienstleister im Konzernverbund
Der Report
Was darin steht.
Der Report soll nicht dokumentieren, was im Workshop besprochen wurde, sondern Entscheidungen ermöglichen. Rund 16 Seiten Kompaktfassung für die Entscheidungsebene, dazu eine Vollfassung mit Anhängen zu Stufenbestimmung, Use-Case-Inventar und Aufwandsstruktur.
Wo Ihr Unternehmen in jeder der sieben Dimensionen steht
Welche Mindestbedingungen offen sind, einzeln benannt
Welche Handlungsfelder in welcher Reihenfolge anstehen
Wie sich die Umsetzung zuschneiden lässt, mit Aufwand je Empfehlung
Was bewusst nicht gestartet wird, und warum
Beschlussvorlagen, die Ihre Geschäftsführung so protokollieren kann
Abgrenzung
Wann der Workshop nicht das Richtige ist.
Sie brauchen nur eine interne Standortmeldung
Wenn es darum geht, den eigenen Stand einmal sauber festzuhalten, genügt die KI-Standortbestimmung. Sie liefert das Phasenprofil über die sieben Dimensionen, ohne Priorisierung und ohne Maßnahmenplan.
Use Case und Budgetfrage stehen bereits fest
Dann ist der KI-Investitionsentscheid der passende Schritt, mit einer begründeten Freigabe-, Prüf- oder Stopp-Empfehlung je Use Case. Er setzt eine Standortbestimmung oder diesen Workshop voraus.
Gesamtpreis
4.000 €
zzgl. MwSt. · Reisekosten extra
Enthält auch die KI-Standortbestimmung
Fragenkatalog und vorbereitendes Gespräch
Zwei bis drei Stunden mit Ihrem Führungsteam vor Ort
Ausführlicher Report
Ergebnispräsentation (1 Stunde)
FAQ
Häufige Fragen
Für wen ist der Workshop geeignet?
Für Unternehmen, die von der KI-Diskussion in die Umsetzung wechseln wollen. Idealerweise sitzen Entscheider und operative Mitarbeitende mit Prozesswissen im Raum.
Wie viele Personen können teilnehmen?
Es gibt keine feste Teilnehmergrenze. Sinnvoll ist der Kreis, der die Handlungsfelder anschließend auch verantwortet.
Ist ein Remote-Workshop möglich?
Wir empfehlen den Termin vor Ort, weil die gemeinsame Priorisierung davon lebt. Wenn es anders nicht geht, führen wir ihn über Kollaborationstools durch.
Muss ich die Standortbestimmung vorher separat beauftragen?
Nein. Der Workshop enthält auch die Standortbestimmung. Haben Sie sie bereits beauftragt, zahlen Sie die Differenz zum Gesamtpreis.
Was kostet der Workshop?
4.000 €, zzgl. MwSt. Reisekosten kommen hinzu.
Was steht im Report?
Das Phasenprofil und die KO-Ampel aus der enthaltenen Standortbestimmung, die im Workshop priorisierten Handlungsfelder, konkrete Umsetzungsempfehlungen sowie Vorschläge für den Zuschnitt einzelner Sprints samt Aufwand. Dazu die Entscheidungen, die Sie der Geschäftsführung zur Freigabe vorlegen. Der Umfang liegt bei rund 16 Seiten Kompaktfassung für die Entscheidungsebene. Dazu kommt eine Vollfassung mit Anhängen zu Stufenbestimmung, Use-Case-Inventar und Aufwandsstruktur.
Wie viel Zeit müssen wir intern investieren?
Vorab beantworten Sie den Fragenkatalog, dazu kommt das vorbereitende Gespräch. Für dieses Gespräch stellen Sie Nachweise zu Ihren Angaben zusammen. Wie aufwendig das ist, hängt davon ab, wie greifbar die Unterlagen bei Ihnen vorliegen. Der Termin selbst dauert zwei bis drei Stunden mit Ihrem Führungsteam. Vom Auftrag bis zum Report vergehen rund vier Wochen.
Wir haben die Standortbestimmung noch nicht gemacht, geht das trotzdem?
Ja. Die Standortbestimmung ist im Workshop enthalten, ein separater Vorlauf ist nicht nötig. Der Fragenkatalog zu den sieben Prüfdimensionen ist der erste Schritt des Workshops.
Was passiert nach dem Workshop?
Handlungsfelder, die eine Voraussetzung schaffen, lassen sich einzeln als Readiness-Sprint beauftragen. Steht dagegen die Frage nach Nutzen und Budget im Vordergrund, läuft das Vorhaben vorher über den KI-Investitionsentscheid. Freigegebene Use Cases setzen anschließend Pilot-Sprints um.
Bereit, aus dem Ergebnis eine Priorität zu machen?
In einem kostenlosen 30-minütigen Erstgespräch klären wir, ob der Workshop für Ihre Situation der richtige Schritt ist, und vereinbaren einen Termin.
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